Von Bubble 1.0 Traumatisierten und Bubble 2.0

Manch ein Bubble 1.0 Beobachter (oder Traumatisierter) philosophiert bereits über den Start und die Ausmasse einer möglichen Bubble 2.0 (so auch z.B. gründerszene).

Bei Swissventures hab ich einen guten Spruch dazu gefunden (datiert vom 29.11.2005):

Except for Google’s share price, this looks a lot more like hype around Web 2.0 than a bubble.

It is not a bubble until taxi drivers start giving hot stock tips, dontcha know.

Ganz witzig zu lesen ist der Bubble 2.0 Blog und insbesondere die berühmt gewordene Bubble 2.0 Meme Map.

Doch bevor man sich in die Bubble 2.0 Schlacht begibt, sollte man nicht vergessen, mindestens seinen gesunden Menschenverstand ins Handgepäck zu nehmen (obwohl das in der Hitze des Gefechts ja schnell mal vergessen geht; ich erinnere mich da auch selbstkritisch an meinen eigenen Börsenhype zu Bubble 1.0 Zeiten als gerade mal 16 Jähriger Schüler – ich habe nämlich regelmässig Telebörse geschaut und jeden IPO hochinteressiert mitverfolgt und für meine Verhältnisse viel Geld in Firmen gesteckt, bei denen ich gerade mal den Namen kannte und sonst nichts).

Ausserdem empfiehlt Valerie Thompson in diesem Zusammenhang Startup.com (nochmals) zu schauen. Da ich den Film noch nicht gesehen habe, werde ich mir gleich eine Kopie bestellen (gesagt, getan für etwas über $20 inkl. shipping :-).

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5 thoughts on “Von Bubble 1.0 Traumatisierten und Bubble 2.0

  1. Ich habe mir im letzten Jahr den Film via Amazon importiert. Ein ganz netter, kurzweiliger Film, der die Zeit anno boom anhand eines Beispiels dokumentiert. Gut fand ich, dass die Jungs den Film (der eigtl. den Aufstieg der Firma hätte dokumentieren sollen) auch noch beim gnadenlosen Abstieg “weiterliefen” liessen.

    Ob man daraus allerdings viel fürs eigene Business ziehen kann… naja, ich weiß nicht.

  2. Remo Uherek says:

    Ob man daraus allerdings viel fürs eigene Business ziehen kann… naja, ich weiß nicht.

    Das erwarte ich auch nicht. Ich bin schon froh, wenns gute Unterhaltung ist und dies ist ja gemäss Deinen Erfahrungen nicht zuviel verlangt. Und ein Internet-Unternehmen ohne solche Filme im Regal wäre doch kein Internet-Unternehmen :-).

  3. [...] Wie beim Bubble-Beitrag geschrieben, hab ich den Startup.com Film bei Amazon bestellt. Ich habe den Film zwischenzeitlich zweimal geschaut, um ihn richtig zu verstehen. Beim ersten Durchlauf hab ich noch geglaubt, dies sei eine fiktive Pseudo-Dokumentation. Doch die Making-Of Story hat mich eines Besseren belehrt. GovWorks hat offenbar tatsächlich existiert, obwohl ich noch nie davon gehört habe (siehe Timeline des Unternehmens). [...]

  4. Nicolas Berg says:

    2001 erwarb Rezonance, Genf, das Recht, den Film “Startup.com” in der Schweiz öffentlich zu zeigen. Ich sponserte mit unserer damaligen Dotcom zwei Vorführungen in Zürich und Genf. Eingeladen haben wir Geschäftsfreunde aus der VC-, Angel- und Startup-Szene. Zwischen den zwei Vorführungen erwischte die Burnrate auch unsere Dotcom. Die zweite Vorführung in Genf musste ich dann aus der privaten Tasche bezahlen. Mein bisher teuerstes Kinoticket.

  5. vize says:

    Ob man daraus allerdings viel fürs eigene Business ziehen kann… naja, ich weiß nicht.

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