Posted in November 2006

Basler verkauft Minuten

23:30

Es gibt eine neue sehr interessante Weiterentwicklung der One thousand paintings-Idee (ich habe darüber berichtet), und zwar doyouhaveaminute.ch von Jürg Keller.

Das Kunstprojekt besteht auf 1440 Einzelstücken, jede Minute des Tages (1 Tag = 24 Stunden = 1440 Minuten) gibt es nur einmal zu kaufen.

Jürg Keller beschäftigt sich seit 12 Jahren mit Papierschnitten für die Basler Fasnacht und ist gemäss eigenen Angaben kein Unbekannter in dieser Szene.

Bisher wurden aber erst 11 Minuten in 3 Länder verkauft. So richtig rumgesprochen hat sich das Projekt offenbar noch nicht. Kein Wunder, denn die Kunstwerke sind recht teuer. Für obiges “23:30″ (die Zeit des ersten Chuchichäschtli-Postings am 3. August 2006) müsste ich $320 hinblättern. Das ist mir den Spass aber nicht wert.

Die Kunstidee gefällt mir aber dennoch ziemlich gut. Denn eine spezielle Uhrzeit kann für einen Menschen eine wichtige Bedeutung haben (z.B. Geburtszeit des eigenen Kindes). Darum unterstütze ich Jürg Keller mit diesem Posting und wünsche ihm für sein Kunstprojekt alles Gute. Hier noch ein Bild zweier glücklicher Besitzer:

Minuten

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trigami nimmt Gestalt an

trigami

1) Ein Design wurde implementiert
2) Erste Details zum Konzept kommuniziert

Anmerkungen:
a) Feedback willkommen
b) Ich werde versuchen, Eigenwerbung auf Chuchichäschtli in einem vernünftigen Mass zu halten. Da ich derzeit ausser trigami nicht viel anderes im Kopf habe, müsst Ihr Euch mit diesem zweiten trigami-Posting innert kurzer Zeit leider abfinden :-). Es wird wieder Abwechslung kommen, versprochen!

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Hat Lars ein bisschen zu tief ins Glas geXINGt?

Dass XING nun live ist, muss ich ja wohl niemandem mehr erzählen.

Viel lustiger finde ich jedoch das “I didn’t find any bug“-Interview mit Lars Hinrichs im Vorfeld des Relaunches:

[flash]http://sevenload.de/videos/FeloM1R[/flash]

War da vielleicht ein bisschen zu viel XING im Spiel?

Prost… äh XING zum Relaunch!

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Venture Ideas in Basel (Dienstag, 21.11.2006)

Venturelab

Event-Tipp für Basler:
“venture ideas” @ Biozentrum Universität Basel am Dienstag, 21.11.2006

Der Anmeldetermin ist zwar abgelaufen, Kurzentschlossene dürfen trotzdem vorbeikommen (im Zweifelsfall einfach eine Mail an Dominik Tarolli schreiben).

Update 21.11.2006:
Ich war natürlich auch am Start. Der Abend war sehr Biotech geprägt (kein Wunder, denn wir waren ja auch im Biozentrum), aber sehr interessant. Ich konnte einige Learnings ableiten und einige sehr interessante Leute kennenlernen.

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trigami-Projekt ist gestartet

Schlechter Werbung gehts nun an den Kragen:

trigami

trigami ist ein Gemeinschaftsprojekt von cyon und Small-n-Tall (Disclosure: Ich bin Mitgründer von Small-n-Tall). Der Grundstein wurde am BarCampZurich am 28.10.2006 gelegt. Danke an Dominik und William für die Unterstützung beim Brainstorming am BarCamp und für das bisherige Feedback.

Tipp an alle: Sofort trigami-Feed abonnieren (z.B. in Netvibes ;-).

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ReviewMe mit neuem Werbemodell

In der letzten Zeit beschäftige ich mir sehr stark mit neuen Werbemodellen im Internet. Denn ich bin überzeugt, dass Bannerwerbung nicht das Ende der Fahnenstange sein kann und dass es neue Werbemodelle geben wird und geben muss. PayPerPost hat in der letzten Zeit Aufsehen erregt, doch nicht nur im positiven Sinn. Dort können Unternehmen “Schleichwerbung” auf Blogs kaufen, ohne dass dargelegt werden muss, dass es sich um Werbung handelt.

ReviewMe

Ganz anders operiert das kürzlich gelaunchte ReviewMe. Dort können Unternehmen keine Schleichwerbung, sondern “Reviews” auf Blogs kaufen. Diese Reviews müssen nicht unbedingt positiv sein (wobei vermutlich trotzdem in der Regel positive Beiträge resultieren werden) und müssen in irgend einer Art und Weise als bezahlt dargelegt werden (so wie dieser Beitrag hier, siehe unten). Blogger können sich anmelden und erhalten dann aufgrund diverser Kriterien (Technorati-Rank, Alexa-Rank, RSS-Abonnementen etc.) einen Preis pro Review zugeteilt, der 50:50 mit ReviewMe geteilt wird (auf Chuchichäschtli kostet ein Review derzeit $60, also bekomme ich $30 für diesen Beitrag).

Die Idee von ReviewMe ist gut, weil:
- Die Reviews nicht von den Unternehmen, sondern von den Webmastern verfasst werden
- Die Reviews (i.d.R.) ehrlich gemeint sind und keine Schleichwerbung erhalten
- Mit diesem Modell womöglich auf nervende Bannerwerbung verzichtet werden kann
- ReviewMe für ihren Launch auf ihr eigenes Modell gesetzt haben und weiterhin setzen. Sie geben $100.000 für fremde Reviews aus. Wenn das kein committment ist!

Die Idee von ReviewMe ist problematisch, weil:
- Die Grenzen zwischen Inhalten und Werbung noch stärker verschwimmen als mit AdSense und Co.
- Die Webmaster durch den finanziellen Anreiz einen Anreiz haben, positiv über die zahlenden Unternehmen zu schreiben.
- Webmaster die Glaubwürdigkeit vor ihren Benutzern verlieren könnten, wenn sie zu viele Reviews schreiben und die eigentlichen Inhalte zu vernachlässigen beginnen

Weitere Meinungen:
Techcrunch
Bloggingtom

Hinweis:
Für diesen Beitrag wurde Chuchichäschtli von ReviewMe entschädigt. Der Text wurde jedoch uneingeschränkt von Chuchichäschtli verfasst und stellt die vollumfängliche Meinung von Chuchichäschtli dar.

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Wie kommt mein Startup auf TechCrunch?

Wieder mal ein interessantes Video mit Guy Kawasaki. Diesmal mit Michael Arrington von Techcrunch. Techcrunch ist derzeit DIE Nummer eins Ressource für Internet-Startups und ist bei Technorati auf Platz 7:

[flash]http://video.google.com/videoplay?docid=-8154857637368855191&sourceid=docidfeed&hl=en[/flash]

Wie kommt man auf Techcrunch?
- 50% via “cold calls” (per Telefon, Email, Websiteformular) und 50% via Vitamin B
- Auf 40 Anfragen pro Tag resultiert im Durchschnitt die Vorstellung einer neuen Firma (die restlichen 2-3 Postings pro Tag widmen sich bereits vorgestellten oder bekannten Firmen)

Andere Learnings
- Das Techcrunch-Network macht derzeit ca. $125.000 Umsatz pro Monat
- Der Eintritt bei Demo.com kostet ca. $20.000 (gemäss Michael nicht empfehlenswert)
- Man sollte sich ans Purple Cow Principle (von Seth Godin) halten: Das Produkt muss so einzigartig sein, dass es sich von alleine rumspricht. Ein grosses Marketingbudget ist dann gar nicht mehr nötig (= Virales Marketing). [Trotzdem finde ich, dass Marketing nach wie vor sehr wichtig ist, egal ob Viral Marketing oder klassisches Marketing]
- Techcrunch will nächstes Jahr grösser, schneller und besser als CNET sein (= Vision)
- Michael empfiehlt Startups nicht, Werbung auf Techcrunch zu schalten [Den find ich gut. Zu diesem Thema werde ich mich in der nächsten Zeit nochmals ausführlicher äussern]
- Michael ist kein Freund von PayPerPost [ich auch nicht, da ethisch und moralisch nicht sauber]
- Michael verwendet ein individualisiertes WordPress-Blog und schreibt alle Beiträge direkt in HTML [ich verwende immer noch tinyMCE und werde wohl oder übel auch bald auf HTML umsteigen müssen]
- Guy wundert sich über die schlechte Qualität von Blog-Editoren (insbesondere WYSIWYG). Guy wittert eine Marktlücke (ich auch)
- Guy ist Technorati-süchtig
- Das Wichtigste für Michael ist die Anzahl der RSS-Abonnenten
- Manche auf Techcrunch vorgestellte Startups gewinnen 20’000 neue User
- Tipp von Michael: Jedes Startup sollte einen Blog haben. Man sollte schon vor dem Launch mit dem Schreiben beginnen.
- Um das eigene Blog zum Laufen zu bringen, sollte man viel verlinken (= Trackbacks setzen) [und Ergänzung von mir: viel konstruktiv auf anderen Blogs kommentieren]

Schweizer Startups auf Techcrunch
CoComment
(to be continued – Hinweise willkommen)

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openBC/XING-Börsengang steht vor der Tür

Gerade wurde ich von einem Schweizer openBC-Investor per Email auf folgende News aufmerksam gemacht, die sicher bald die Runde machen wird: OPEN Business Club AG plant Börsengang

Key Facts:
- Der Börsengang soll innerhalb der nächsten 6 Monate stattfinden (abhängig von der Entwicklung auf dem Kapitalmarkt = Timing)
- Die Aktien sollen sowohl in Deutschland als auch der Schweiz angeboten werden
- Gewisse XING-Mitglieder sollen eine bevorrechtigte Zuteilung erhalten (abhängig von Dauer der Mitgliedschaft und Status). Mehr Infos dazu soll es in Kürze unter corporate.openbc.com/de geben.

Stimmen:
-
Geschafft! von Peter Schüpbach
- Fischmarkt
- Golem

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Neue Zusatzdomains für Nicht-Schweizer

50% der Chuchichäschtli-Leser kommen nicht aus der Schweiz. Grund genug, auf deren Feedback zu hören.

Ich habe Feedback erhalten, dass nicht-schweizerische Leser sehr Mühe mit der Domain chuchichaeschtli.com haben. Deshalb habe ich kürzlich folgende Zusatzdomains eingerichtet:

1. kuechenkaestchen.com (die wohl authentischste Übersetzung)
2. kuechenkasten.com (ein bisschen kürzer)
3. kukikastli.com (und noch kürzer)

Die Zusatzdomains werden zwar aus Konsistenzgründen alle auf die Hauptdomain umgeleitet, trotzdem dürften diese für die ausländischen Leser angenehmer einzutippen (und zu merken) sein. Wer mehr über die Herkunft, Bedeutung und Aussprache von “Chuchichäschtli” erfahren möchte, sollte die entsprechende Wiktionary-Seite besuchen.

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Raumsuche.ch und Unterhalter.ch kooperieren

Endlich gibt es wieder neue Web-Services Made in Basel.

Raumsuche.ch
Dies ist eine interessante Idee des Wirtschaftsstudenten Jonas Zeier der Universität Basel. Hier findet man “Räume zum Mieten verschiedenster Art. Ob Geburtstag, Party, Hochzeit, Seminar oder geschäftliches Meeting, auf Raumsuche.ch finden Sie die passenden Lokalitäten.” Vorerst ist der Service auf die Schweiz beschränkt. Die Idee hat aber grundsätzlich Potenzial, wie ich finde. Hinter Raumsuche.ch steckt offensichtlich die Nuovum AG und die Website hat es bereits in die 20minuten geschafft.

Unterhalter.ch
Auch auf diese Plattform bin ich via 20minuten aufmerksam geworden (man sieht, via 20minuten bin ich gut erreichbar ;-). Unterhalter.ch ist wie Raumsuche.ch auch Made in Basel und das Ziel ist, “eine Datenbank aufzubauen, in der sich Entertainer aller Art eintragen können”. Die Künstler können sich via Profil und Videoclips präsentieren. Unterhalter.ch möchte in Zukunft mit Raumsuche.ch kooperieren.

Ich bin gespannt, wie sich diese Services entwickeln werden und wünsche beiden Angeboten viel Erfolg.

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