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Swiss Tech Tour 2007

Yesterday I’ve been to the Swiss Tech Tour 2007 opening diner with over 200 participants (basically the who is who of the Swiss entrepreneurial industry). The event took place in the Eventdock of Zurich Airport. As one of the speakers said this location represents "glocalization" (global thinking & local acting).


The food (and especially the dessert) was delicious! Will is obviously enjoying it :-).


It was truly a gala diner. With very nice decoration.


Swisscom used the examples of coComment & Whisher to show their incubation and innovation strategy.

(photos by Dominik)

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Podcast with Jean-Pierre Vuilleumier

Dominik and Will did another entrepreneurship-podcast. This one with the finance-expert of the Swiss startup scene, Jean-Pierre Vuilleumier, a guy with an unpronouncable name who calls himself "VUI" from time to time because of that :-).

Download the MP3

Learnings:
#1: Getting funded is labor-intensive and can take quite some time (6-12 months)
#2: CTI Invest can save you time during the funding process
#3: Be opportunistic! If a great deal shows up, take it!
#4: A personal introduction to an investor is key. Don’t send e-mails to strangers. Get referred personally. A good starting point to get a referal is venturelab.
#5: Cash is king and liquidity is oxygen.
#6: The businessmodel is key. Answer this question: Who pays how much for what and why?
#7: Remember Guy Kawasaki: Make this world a better place!

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Chuchichäschtli meets Supertext

Yesterday I met the guys from Supertext in the Technopark Zurich, the probably most famous and best business incubating building in Switzerland.

As you can see, we had good fun :-).

Learnings about the Technopark:
#1: It’s probably the best place where you want to start your business
#2: It’s quite expensive (about 1000-1500 CHF per month for a small office). Tip: Subleasing is cheaper! Many companies have more space than they need.
#3: The furniture problem is solved. You just bring your laptop and start building your business. Alternative: You spend 2 weeks with Ikea and OBI (like we did).
#4: The eating problem is solved. There is a canteen and a bar inhouse. Alternative: Pizza, sandwiches and Kebab for the rest of your life (like we do)
#5: You have a great postal address!
#6: You have a receptionist!
#7: You have great people (entrepreneurs, investors, coaches) around you all the time.

Why the heck isn’t there a Technopark in Basel? Basel, are you sleeping? Wake up! Now!

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Tradefarm.ch competes with Exsila

I’ve just read in the most recent media article about Exsila that the largest Swiss media-trading community got new competition with Tradefarm.ch. Tradefarm focuses on Games and has already 600 Users. The service is backed by a privat business angel. Here’s the original quote in German:

Doch es gibt inzwischen auch andere Anbieter, welche das Potenzial des neuen Markts erkannt haben und nun um die Gunst der Tauschfreudigen buhlen: So ist etwa seit zwei Monaten das Portal Tradefarm der beiden Solothurner Mischa Winkler und Beni Brennwald, beide etwas über 20 Jahre jung, online. Finanziert wird die Site laut Brennwald von einem «privaten Investor, der Freude am Projekt hat». Die Tradefarm-Betreiber – ein Team aus passionierten Gamern – haben sich auf den Bereich der Computer- und Videospiele spezialisiert: «Momentan haben wir 600 User und mehr als 1000 Games im Angebot», verrät Brennwald.

(…)

Rouven Küng von Exsila hat kein Problem mit dem Ableger: «Es war uns immer klar, dass wir kopiert werden würden. Ehrlich gesagt, hätte ich geglaubt, dass es schneller passieren würde. »

Source

Also the Swiss market entry of Hitflip.de is overdue, so the Swiss media-trading market will become very interesting (and competitive) in the future. Dear services, please fasten your seltbelts and dear spectators, please get the popcorn :-).

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Meine WEF-Webcast Liste

Das WEF ist nun vorüber. Ich hatte bisher noch keine Zeit, mir die Sessions anzuschauen. Die folgenden haben mein Interesse geweckt und werde ich mir als erstes anschauen:

The Impact of Web 2.0
[flash]http://video.google.com/videoplay?docid=7818852908161786954&hl=en[/flash]

Brands: Today’s Gods?
[flash]http://video.google.com/videoplay?docid=-405810555879046739&hl=en[/flash]

CEO Salaries: How High Will They Go?
[flash]http://video.google.com/videoplay?docid=2798624793235931391&hl=en[/flash]

What Kind of World Does China Want?
[flash]http://video.google.com/videoplay?docid=-5986171773359741030&hl=en[/flash]

Alle Webcasts gibts hier

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WEF 2007 is Coming

Interessantes Interview mit Klaus Schwab:

[flash]http://video.google.com/videoplay?docid=-8246500011268953446&hl=en[/flash]

Bemerkungen:
- Web 2.0 bzw. das Social Web scheint ein Thema zu sein
- Friedman’s Buch "The World is Flat" wird mehrmals erwähnt. Das freut mich, denn das Buch hat mir vor einem Jahr bereits die Augen geöffnet und erinnert mich daran, nochmals ein wenig darin zu stöbern. Ein schöner Vortrag als Kurzzusammenfassung zum Buch ist hier zu finden.

Gestrige Pressekonferenz:

[flash]http://video.google.com/videoplay?docid=-1022586718290678622&pr=goog-sl&hl=en[/flash]

Ausserdem:
Webcasts aus Davos wird es hier geben

[inspiriert durch Metablog]

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Podcast mit Daniel Graf (kyte.tv)

Dominik hat am 25.12.2006 Daniel Graf interviewt.

Teil 1 des Podcasts downloaden (MP3, 17 MB, 37 Min)

Learnings:
- Die Musik spielt nicht in der Schweiz, sondern draussen in der grossen weiten Welt (d.h. think global)
- Ein paar Jahre in einem grossen Konzern (z.B. Philips) zu arbeiten schadet nicht
- Daniel Graf wollte kein VC-Geld. Grund: Die Verwässerung sei zu gross. Trotzdem hat er sich mit Howard Hartenbaum (founding investor von Skype) getroffen, hat aber von Anfang an gesagt, dass er kein Interesse an Venture Capital hat, sondern nur Feedback will. Howard hat in eine Woche später gebeten, nochmals vorbeizukommen. Dann ging alles ganz schnell und Draper Fisher Jurvetson und das ganze Skype Founder-Team hat ein paar Wochen später investiert :-). Auch sitzen im Verwaltungsrat dieselben Leute wie bei der Gründung von Skype.
- Die Series A Summe belief sich auf $2.25 Mio.
- Der Haupterfolgsgrund scheint die enorme Erfahrung und das Netzwerk des Gründerteams zu sein (seit 1999 beschäftigen sie sich intensiv mit dem Thema Konvergenz von Internet, Musik und TV).

(via inno-swiss.com)

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Experiment: Blogger versuchen Inhalt von morgigem Sonntagszeitung-Artikel zu erraten

Hinweis: Dies ist ein subjektiver Beitrag von Remo Uherek und entspricht nicht zwingend der Meinung von trigami
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Vorgeschichte

Christian, Peter, Tom und ich führen gerade ein Experiment durch. Wir gehen davon aus, dass morgen (Sonntag, 24.12.2006) im Multimedia-Teil der Sonntagszeitung ein Bericht über bezahltes Bloggen erscheinen wird. Die Sonntagszeitung hat bereits in der Vergangenheit ausführlich über Blogs berichtet.

Der entsprechende Journalist hat in den vergangenen 8 Tagen mindestens Christian, Tom und mich bereits kontaktiert. Er ist über das erste trigami-Experiment gestolpert, und zwar via Medienspiegel (hab Dank, Martin).

Da sich Blogger ja bekanntlich extrem schnell vernetzen, führte dieser Artikel zu einer regen E-Mail-Diskussion zwischen den eingangs erwähnten vier Bloggern. Wir haben Zitate ausgetauscht und Kaffeesatz gelesen. Daraus entstand die Idee, ob wir nicht jeder einen Artikel über den erwarteten Inhalt des Sonntagszeitung-Artikels, angesetzt auf Samstag, 23.12.2006, 18:00, schreiben sollten. Sozusagen "public social bloggy guessing". Also haben wir das gemacht und ich leiste hiermit meinen Teil dazu. (Anmerkung: Da ich meinen Beitrag schon am Freitag geschrieben habe und Peter seinen Artikel bereits um 11:45 veröffentlicht hat, ziehe ich hiermit nach, noch bevor ich Peters Artikel gelesen habe).

Mein public social bloggy guessing

Ich erwarte einen sehr kritischen Artikel, denn die Fakten liegen ja auf der Hand:
1. trigami zerstört die Blogging-Ideologie und die Blogger-Glaubwürdigkeit, indem gnadenloser Kapitalismus praktiziert wird und die armen Blogger dadurch ihre Seele der bösen Marketing-Maschinerie verkaufen.

2. trigami bricht mit klassischer Werbung und vermischt Inhalte und Werbung massiv, denn "das darf man doch alles gar nicht".

3. Die hoch angepriesene Transparenz ("Ausserdem werden sie als bezahlte Beiträge gekennzeichnet", http://www.trigami.com) entpuppt sich als gnadenloser Marketing-Gag. Denn die Kennzeichnung bei BloggingTom und dem Leumund erfolgte lediglich kleingeschrieben und kaum erkennbar am Ende der bezahlten Artikel.

Soweit zu den Fakten, die ich im Artikel auf jeden Fall erwarte.

Und nun meine ganz persönliche Meinung

Zu Punkt (1):
Das Problem ist, dass es derzeit kein einfaches, breit anwendbares und funktionierendes Geschäftsmodell für Blogs gibt. Werbebanner eignen sich nur für Top-Blogs (und bringen den werbenden Unternehmen relativ wenig). Affiliate Marketing bedeutet viel Aufwand, aber relativ wenig Ertrag, da das gesamte Risiko beim Blogger liegt (dieser verdient nur bei Performance, also Clicks, Leads oder Sales). AdSense ist zwar eine super Idee, bringt aber am Ende des Monats auch relativ wenig ins Portemonnaie. Mit trigami haben Blogger nun die Möglichkeit, nützlichen Content zu schreiben und für diese Arbeit und ihre Reichweite Geld zu verdienen, und zwar alles gleichzeitig und in einem Arbeitsgang. Ich bin überzeugt, dass dieses Modell sowohl für Blogger (inkl. ihrer Leser) als auch den werbenden Unternehmen eine deutlich höhere Wertschöpfung bringt. Ob dies tatsächlich auf breiter Ebene funktioniert, kann und wird nur der Markt zeigen.

Wie verhindern wir, dass Blogger ihre Seele verkaufen und sich für Geld komplett prostituieren? Hier setzen wir natürlich auf die Selbstverantwortung der Blogger. Unser Bewertungsmechanismus schaut auf zahlreiche Kriterien, unter anderem Qualität und Reichweite. Sollten sich Blogger komplett prostituieren und nur noch trigami-Beiträge schreiben (z.B. auch über solche Produkte, die sie gar nicht interessieren), wird die Qualität und die Reichweite, also die Bewertung der Blogs abnehmen. Die Bewertung wird so lange abnehmen, bis der Blogger nicht mehr bereit ist, für Peanuts zu schreiben, oder im Extremfall wird der Wert gegen Null konvergieren und der Blogger fliegt aus dem Netzwerk. Natürlich werden wir auch hier mit Richtlinien und Empfehlungen arbeiten.

Zu Punkt (2):
Dass wir mit klassischer Werbung brechen und zahlreiche Marktteilnehmer in Skepsis, Angst und Unsicherheit versetzen, ist uns absolut klar und müssen wir in Kauf nehmen, wenn wir das Modell etablieren möchten. Wir sind überzeugt, dass Werbung nützlich und glaubwürdig sein kann und dafür werden wir uns einsetzen. Der Traum wäre, dass man inhaltlich (bitte diese Betonung beachten) gar nicht mehr zwischen Werbung und Inhalt unterscheiden kann, also dass Werbung so nützlich und interessant wird, als wäre es "normaler" Content mit hohem Mehrwert. Dass diese Inhalte streng genommen "Werbung" sind, ist uns absolut klar, darum ist ja auch eine Kennzeichnung dieser Beiträge Pflicht.

Zu Punkt (3):
Siehe unsere Erfahrungen und Konsequenzen aus dem ersten trigami-Testlauf.

Weitere interessante Diskussionen zu diesem Thema im deutschsprachigen Web

1. Abakus Internet Marketing: Blogbeiträge sponsoren im Sinne von ReviewMe
2. Connectedmarketing.de: Authentische Blogbeiträge kaufen
3. Werbeblogger.de: Word of Kauf
4. Leumund.ch: Pay per Post – Meine Meinung

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Learnings vom gestrigen Venture Apéro

Das gestrige Venture Apéro Referat in Basel war das Beste, das ich seit langem gehört habe. Dr. Patrick Schünemann hat über seine zahlreichen Gründungen (und Verkäufe) gesprochen.

Meine Learnings:
- Man sollte immer offen, ehrlich und frühzeitig kommunizieren. Das sei vor allem bei Nachfolgeregelungen wichtig.
- Herr Schünemann ist Spezialist für die Entwicklung von Firmen von der Roh-Idee bis zu einem Umsatz von 4-10 Mio CHF. Er denkt sehr früh über einen Verkauf nach und verkauft in der Regel auch, sobald diese Umsatzgrösse erreicht ist.
- Bevor er gründet, überlegt er sich, wie er mit dieser Firma die erste Million Umsatz erreichen kann (und zwar konkret). Sobald er gründet, will er innerhalb der ersten 6 Monate 500’000 CHF Umsatz erreichen.
- Das Schreiben von Businessplänen ist generell Zeitverschwendung. Man sollte lieber Umsatz erwirtschaften und nicht Businesspläne schreiben.
- Man sollte im Optimalfall eine AG mit einem Mindestkapital von 300’000 CHF gründen. Davon 100’000 CHF Aktienkapital und 200’000 CHF Partizipationsscheine (die er an Privatleute in kleinen Tranchen verkauft). Oft kauft er die Partizipationsscheine mittels Rückkaufrecht mit einem Zins von 10-20% zurück.
- Unternehmer sein heisst, etwas zu unternehmen.
- Timing der Gründung ist wichtig. Grundsatz: Der erste scheitert, der zweite wird berühmt und der dritte wird reich :-)
- Eine hohe Marge ist wichtig: Bei Dienstleistungen 40%, bei Produkten 60-90%. Alles andere lohnt sich nicht.
- Bei Nachfolgesituationen sollte man nicht einfach wegrennen, sondern die Nachfolge proaktiv planen.
- Er schaut, dass seine Unternehmen immer profitabel sind und dass er tiefe Fixkosten hat. Grundsatz: Klein anfangen, testen und stetig wachsen.
- Wichtig: Wenns nicht funktioniert: ABBRUCH (das braucht Mut!). Abbruch heisst: Firma jemandem abgeben (Nachfolgeplanung) oder verkaufen. Liquidation sollte ein Ausnahmefall bleiben.
- Wenn Businesspläne nötig sind, sich so kurz wie möglich halten. Besser eine kurze Management-Summary oder eine Kurzpräsentation als 30 Seiten Text.
- Investoren bedeuten hohen bürokratischen Aufwand. Man sollte sich gut überlegen, ob man diesen Weg gehen will.

Fazit:
Venture Apéros können sich sehr lohnen :-).

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SF Startup: Jetzt wirds ernst

Gestern war Anmeldeschluss für SF Start Up und gemäss dem kürzlichen Newsletter haben sich über 700 Projekte (Update: 937) angemeldet, die nun alle von venturelab geprüft werden. Die 100 besten Bewerber werden ihre Idee im Januar während zwei Präsentationsrunden einer Jury und erfahrenen Unternehmerpersönlichkeiten vorstellen. Wiederum die 10 besten dieser Phase erhalten ein intensives Coaching und die Chance, ihre Idee vor potentiellen Kapitalgebern präsentieren zu können.

Wir haben uns mit dem trigami-Projekt beworben und sind sehr gespannt, ob wir es in die nächste Runde schaffen und ob wir eine Chance gegen patentierte ETH-Erfindungen und Projekte ähnlichen Kalibers haben.

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