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Top 100 der Schweizer Startups

Das IFJ (Institut für Jungunternehmen) hat eine Rangliste der Top 100 Schweizer Startups. Zuoberst stehen die Firmen mit den meisten “Full-Time Equivalents” (Umrechnung auf Vollzeitstellen). Gelistet werden folgende Unternehmen:

Als Jungunternehmen bewertet werden Firmen, welche jünger sind als 10 Jahre, die nicht als Tochtergesellschaft aus einem Konzern entstanden sind und in der eine oder mehrere Personen das unternehmerische Risiko tragen.

Unternehmen aus Bereichen Internet/E-Commerce (Stand 4.9.2006):

Rang 32: 24translate (Gründung 2002, 70 Mitarbeiter, 7 Mio CHF Umsatz, bietet Übersetzungen)

Rang 42: ebookers.ch (Gründung 2000, 60 Mitarbeiter, Online-Reisebüro)

Rang 45: endoxon (Gründung 2000, 55 Mitarbeiter, liefert Daten u.a. an map.search.ch und Local.ch)

Rang 55: green.ch (Gründung 2001, 50 Mitarbeiter, Hosting und ISP)

Rang 71: TopJobs (Gründung 1997, 34 Mitarbeiter, Jobportal)

Rang 77: comparis.ch (Gründung 1996, 32 Mitarbeiter, Vergleichs-Portal)

Rang 91: jobs.ch (Gründung 1998, 26 Mitarbeiter, 9.5 Mio CHF Umsatz, Jobportal)

Mich wundert, warum getAbstract nicht in der Liste ist. Gemäss seinem Vortrag an der Start Summit 2006 hat getAbstract heruntergerechnet 50-60 Vollzeit-Mitarbeiter. Und da 3.5 Mio Menschen den Dienst kostenpflichtig nutzen, wird der Jahresumsatz vermutlich deutlich über 10 Mio CHF liegen. Aber vielleicht haben dies ja nicht nötig, in so einer Topliste zu stehen :-).

Auch vermisse ich ricardo.ch (gegründet als auktion24.ch). Wer fehlt sonst noch in der Liste?

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Schweizer investieren in Hitflip

Wie im Hitflip-Blog berichtet, führt Hitflip gerade eine Kapitalerhöhung durch.

Unter den neuen Investoren sind auch Schweizer:

  1. Brains-to-Ventures aus St. Gallen
  2. Dr. Hansruedi Heeb (Gründer von esmertec)
  3. Peter Schüpbach (sein Blog-Beitrag über Hitflip)

Gemäss der Pressemitteilung fliesst ein siebenstelliger Betrag (d.h. >1 Mio und <10 Mio) in Hitflip, primär für Marktdurchdringung und Internationalisierung. Ich freu mich für die Hitflip-Jungs (insbesondere Andre, mit dem ich schon seit einiger Zeit Kontakt pflege) und finde es toll, dass nun auch die Schweiz einen Einfluss auf Hitflip hat. Und schade, dass ich nicht im Geld schwimme und nicht ein namhafter Investor bin, sonst wär ich auch gerne mit von der Partie :-).

Wird der nächste Finanzierungsschritt bereits Venture Capital sein? Wird Hitflip irgendwann von eBay gekauft? Oder hofft man auf Bubble 2.0 und vielleicht sogar einen IPO? Oder kaufen sich die Gründer die Anteile später wieder zurück? In 5 Jahren wissen wir mehr :-).

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Neues Blogroll-Futter Made in Switzerland

William hat mich auf ein paar coole Blogs aufmerksam gemacht, die sich so wie Chuchichäschtli der Schweizer Unternehmer-Szene zuwenden und nun Teil meiner Blogroll sind:

  1. http://blog.inno-swiss.com
  2. http://swissventures.blogspot.com
  3. http://swisshightech.blogspot.com

Das zeigt wieder mal: Ich kenne mich in der Schweizer Blogosphäre einfach noch zu wenig aus :-). Weitere Tipps sind herzlich willkommen. Wäre doch schön, wenn wir uns untereinander ein bisschen besser vernetzen könnten.

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Was zum Teufel ist ein Küchenkasten?

Da der Name dieses Blogs für manche (zurecht) sehr verwirrend ist, verweise ich gerne auf folgenden Beitrag von Blogwiese:

Was ist ein Küchenkasten? – Rätsel um ein Schweizerdeutsches Wort

Die Analyse geht recht tief. Wirklich relevant ist wohl folgende Passage:

9. (südd., österr., schweiz.) Schrank:
hohe Kasten mit vielen flachen Schubfächern und beschriebenen Zetteln standen in seinem Zimmer (Musil, Mann 342); Waltner macht Ihnen alle Kästen …, denn Waltner ist nicht nur Möbelhändler, sondern auch Möbelerzeuger (Vorarlberger Nachr. 22. 11. 68, 3).

Damit klärt sich das Rätsel um den „Küchenkasten“. Nur in Süddeutschland, Österreich und in der Schweiz ist das Wort als Synonym für „Schrank“ gebräuchlich. Im Norden kennt das wieder kein Schwein.

Wir sind dem Mysterium also definitiv auf der Spur :-).

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Jelmoli hat Preisinsel AG gekauft

Diese Nachricht ist zwar nicht mehr ganz so neu, aber aus Schweizer E-Commerce-Sicht trotzdem genug interessant um jetzt noch darüber zu berichten. Die Jelmoli Holding AG baut ihre E-Commerce Aktivitäten aus und hat die Preisinsel AG mit ihren Portalen www.netto24.ch und www.preisinsel.ch übernommen. Aus der offiziellen Pressemitteilung:

Ein vollständiges Bürobedarf-Sortiment wird in den nächsten Wochen aufgeschaltet, womit www.netto24.ch mit Abstand zum grössten und komplettesten Schweizer Internet-Discounter wird.

Jelmoli hat dieses Jahr bereits Eschenmoser übernommen und bleibt damit auf Expansionskurs (Pressemitteilung).

Die beiden Gründer bleiben dem Unternehmen erhalten und weiterhin am Unternehmen beteiligt. Netto24.ch betreibt auch ein eigenes Blog.

Sowohl IT-Reseller als auch der Tagi haben hierüber bereits berichtet.

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Impressionen vom 1. August (Nationalfeiertag)

Am 1. August war Schweizer Nationalfeiertag (siehe geschichtlicher Hintergrund). Nachfolgend einige Impressionen von den festlichen Aktivitäten, Höhenfeuern und Feuerwerken.

Feste wie folgendes gefallen mir persönlich gar nicht gut, aber sie gehören nun mal zur Schweiz ;-)

[flash]http://www.youtube.com/watch?v=pF2J307MA5I[/flash]

Das Feuerwerk ist der Höhepunkt der Aktivitäten. Es ist zwar jedes Jahr praktisch dasselbe (wie auch an Neujahr), doch zieht es dennoch jeweils beinahe die gesamte Schweiz in seinen Bann. Hier ein Ausschnitt aus Basel:

[flash]http://www.youtube.com/watch?v=FzSk3-CUylg[/flash]

Und natürlich gehörte zu diesem Tag auch ein passender Google Doodle auf google.ch dazu:
Google Doodle 2006

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Informationen über Schweizer Unternehmen

Es gibt diverse Datenbanken, wo man sich über Schweizer Unternehmen informieren kann. Nachfolgend eine kleine Auswahl der Wichtigsten.

1. Zefix:
Zefix ist der Zentrale Firmenindex der Schweiz. Hier sind alle juristischen Personen eingetragen, die im Handelsregister vertreten sind. Hier können u.a. Zweck, Kapitalverteilung und Auflistung unterschriftsberechtigter Personen nachgelesen werden. Beispiele:
Yahoo! Switzerland GmbH (ist übrigens in Liquidation)
Google Switzerland GmbH
eBay International AG
ricardo.ch AG

2. SHAB:
SHAB ist das Schweizerische Handelsamtsblatt, das offizielle und rechtlich verbindliche Publikationsorgan mit dem Zweck

Das Schweizerische Handelsamtsblatt (SHAB) dient der Veröffentlichung amtlicher Informationen und gesetzlich vorgeschriebener Bekanntmachungen sowie der Publikation von Unternehmensanzeigen und Mitteilungen zu Handel, Gewerbe und Industrie.
http://www.admin.ch/ch/d/sr/221_415/a1.html

Beim SHAB wird nicht nur über Handelsregister-Angelegenheiten, sondern u.a. auch über Konkurse und Bilanzen von Unternehmen berichtet.

3. Swissreg:
Swissreg ist die Datenbank des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum (IGE) und informiert über Marken, Patente, Designs und geschützte Topographien.

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Unternehmertum in der Schweiz

Grosse und bekannte Unternehmen hat die Schweiz genug (UBS, Rolex, Swatch, Nestlé, Roche, Novartis, …). Doch manchmal darf man sich zurecht fragen: Was läuft eigentlich in punkto Unternehmertum in der Schweiz? Wenn wir ehrlich sind: Nicht allzu viel! Es gibt Businessplanwettbewerbe wie Venture oder De Vigier, Initiativen wie Venturelab, aber trotzdem will unter den jungen Leuten (nach meinem Eindruck) immer noch nicht wirklich Aufbruchstimmung aufkommen. Ist auch kein Wunder, denn an Hochschulen und Universitäten ist Unternehmertum ein Fremdwort. Während meines gesamten Wirtschaftsstudiums an der Uni Basel bin ich in regulären Vorlesungen nicht einmal auf Unternehmertum aufmerksam gemacht worden. Stets wird man auf die klassische Laufbahn bei Unternehmensberatungen oder Grossunternehmen getrimmt. Mir liegt diese “normale” Karriere nicht (obwohl ich weiss, dass man niemals “nie” sagen sollte – sagen wirs so, die normale Karriere ist der Plan B ;-). Es kommt mir vielmehr wie moderne Prostitution oder Skaverei vor – man verkauft sich, seine Seele, seine Ziele, Träume und Visionen einer grossen “Corporate Machine”. Das ist nicht mein Ding.

Den einzigen Kontakt mit Unternehmertum an der Uni hatte ich bei Venture Challenge, einem Semesterkurs, der von Venturelab organisiert und durchgeführt wird. Das war die wohl nützlichste Vorlesung meines gesamten Studiums. Dort lernt jeder Teilnehmer das ABC modernen Unternehmertums, und zwar von A-Z (von der Gründung bis zum Exit). Bleiben wir noch ein bisschen bei Venturelab, denn dies ist wohl die beste (kostenlose) Hilfe, die man derzeit als Schweizer Jungunternehmer erhalten kann. Es werden in der ganzen Schweiz regelmässige Venture apéros (Tipp: günstigen Rotwein kaufen) veranstaltet, die dem Networking dienen. Hat man bereits eine Businessidee, kann man einen Businessplan-Workshop namens Venture plan besuchen (haben wir gemacht, ist empfehlenswert!). Ist der Businessplan überzeugend, gehts mit Venture training in die nächste Runde, wo man kostenloses persönliches Coaching erhält. Ist auch diese Hürde geschafft, empfiehlt es sich, sich bei CTI Start-up zu bewerben (dies kann man auch unabhängig von Venturelab machen, ist wohl aber nur für bereits erfahrene Unternehmer empfehlenswert). Das Ziel von CTI Start-up ist es, das CTI-Label zu erhalten, welches von zahlreichen Business Angels und Venture Capitalists als Qualitätsmerkmal verstanden wird und die Kapitalaufnahme deutlich erleichert. Ein Beispiel eines Unternehmens mit CTI-Label ist Kaywa (Roger hat mir erzählt, dass er keine Venturelab-Programme besucht hat, es ist also auch ohne Venturelab möglich ;-). Beispiele von Startups, die bei Venturelab dabei waren sind z.B. Primecut oder Supertext.

Web 2.0 mässig läuft nach meinem Eindruck aber noch nicht allzuviel in der Schweiz. Kaywa hab ich schon erwähnt. Blog.ch ist ein schweizer Blog-Aggregator und map.search.ch ist eine echt coole Applikation, um die Schweiz zu entdecken (siehe auch die Sightseeings von Sandro). Aber ich bin überzeugt, dass das nicht alles ist, was die Schweiz zu bieten hat :-). Ich halte Euch auf dem Laufenden…

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