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Kundennutzen vs. Legalität: Blogmusik und Co.

Blogmusik

Ich habe weiter unten geschrieben, dass ich keine Musik höre. Das stimmt natürlich nicht ganz. Gelegentlich lasse ich mich von ein paar Ohrwürmern begeistern.

Z.B.:
Sportfreunde Stiller
Green Day
Outfield

Das coole an Blogmusik ist, dass es funktioniert. Einfach Song eingeben, klicken, zurücklehnen. Das nenn ich Kundennutzen.

(via Techcrunch)

Dailyepisodes

Ähnliches gibts auch für Comedy-Episoden. The Simpsons, Futurama, Southpark und Co. finden sich als Flash-Filme auf Dailyepisodes. Natürlich darf auch hier an der Legalität gezweifelt werden. Der Kundennutzen ist trotzdem da.

(via 20min)

Was ich mich frage:
1. Wie lange wird es Blogmusik und Dailyepisodes noch geben?
2. Warum sind es meist die illegalen (oder zumindest juristisch fragwürdigen) Dienste, die die benutzerfreundlichsten sind und wirklich auf die Bedürfnisse der Nutzer eingehen? Napster hat ja damals auch super funktioniert und den Zeitgeist getroffen.

Ich hoffe die Industrie lässt sich davon inspirieren und wird ihre Zeit in Kundennutzen und nicht in juristische Schlammschlachten investieren. Denn wo ein Nutzen ist, ist auch ein willingness to pay. Wo kein Nutzen ist, wird auf Alternativen zurückgegriffen, die Nutzen bieten. Erste Ansätze gibt es ja bereits, wie das Beispiel von mx3 gezeigt hat (ich berichtete).

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Medienverhalten junger Menschen: Ist Werbung tot?

Wieder einmal gibt es ein unterhaltsames Panel moderiert von Guy Kawasaki. 6 junge Menschen aus der Bay Area wurden über ihr Medien- und Technologieverhalten befragt, um von der älteren Generation (= Eltern, Investoren und Co.) besser verstanden zu werden. Film ab:

[flash]http://video.google.com/videoplay?docid=3327957388825424380[/flash]

Alternativ: Getaggte Version des Videos auf veotag

Learnings aus dem Panel:
- Es werden bis zu 4000 SMS pro Monat verschickt (da soll mal einer sagen, SMS sei in den USA noch nicht angekommen)
- Mobiltelefon ist deutlich wichtiger als Festnetz
- Mit Mobiltelefon werden i.d.R. keine Fotos gemacht. Fotos werden mit separaten Digicams gemacht
- Praktisch jeder hat sowohl einen Myspace- als auch Facebook-Account
- Die durchschnittliche Anzahl “Freunde” bei Myspace/Facebook ist 100. “Topuser” haben bis zu 700 “Freunde”
- Die “Top 8 Friends” haben bei manchen eine hohe soziale Bedeutung
- Diejenige, die 4000 SMS schreibt, hat gleichzeitig noch über 40 IM-Fenster offen. Sie kommuniziert nur noch den ganzen Tag und hat keine Zeit mehr für sonst etwas
- Manche kaufen alles online (auch Lebensmittel). Es geht sogar so weit, dass sie Schuhe/Kleidung im Laden ausprobieren (um sicherzustellen, dass es passt) und dann via Preisvergleich online kaufen. Das gefällt mir :-). D.h. der Trend scheint wirklich dahin zu gehen, dass man alles online kauft.
- Musik: Auf iTunes werden zwischen $10-50 pro Monat ausgegeben. Gut im Rennen sind auch Pauschalangebote wie Yahoo Music.
- TV: Konsum ist deutlich rückläufig (ca. 1 Stunde pro Woche). Werbung wird mit Festplattenrecordern (TiVo und Co.) übersprungen. Good luck @ TV-Industry ;-)
- Musik: Jeder hat einen iPod
- Apple-Produkte erleben deutlichen Aufwind (durch iPod und Co.)
- Die durchschnittliche iTunes-Sammlung umfasst ca. 1000-3000 Songs
- Videos werden auf iPod selten geschaut (zu teuer, braucht zu viel Strom)
- Der Computer ist das Zentrum der jungen Leute (welch Überraschung)
- Lokale Software (wie MS Office) ist immer noch sehr wichtig
- Werbeblocker sind im Trend (sowohl beim TV als auch bei Websites)
- Mund-zu-Mund Marketing (Empfehlungen von Freunden) scheint wichtiger zu werden. Auch Marken scheinen wichtiger zu werden. Wenn man einmal einen guten Anbieter gefunden hat, bleibt man mit hoher Wahrscheinlichkeit bei ihm, wenn es nicht einen deutlichen Anreiz gibt, zu wechseln.
- Myspace/Youtube könnten sich als gute Werbeträger eignen. Aber nicht im old-school Bannerstyle (merke: Banner werden ausgeblendet, entweder via Hirn oder via Werbeblocker), sondern mit neuen Varianten (branded channels etc.)
- Physische Medien werden beachtet: Riesenplakate, Magazine etc. (z.B. wird Wired sehr stark gelesen)
- Games: Wenn gespielt wird, dann hauptsächlich online (Singleplayer-Modus wird kaum gespielt). Werbung in (Online-)Spielen wird kaum beachtet
- Online-Videoclips werden rege benutzt (CNN, Youtube und Co.)
- Email ist sehr wichtig (v.a. für formelle Schreiben)
- Wikipedia konkurrenziert mit Suchmaschinen bei Informationssuche
- Konvergenz ist wichtig. Niemand will für jede Funktion ein eigenes Gerät. All-in-one Systemen gehört die Zukunft.
- Wireless ist ein grosses Thema. Niemand hat Lust auf dutzende Kabel und Adapter
- Internet via Mobiltelefon ist noch zu teuer (ca. $60). Wäre es günstiger, würde es öfter genutzt (ca. $15)

Achtung: Diese Aussagen sind natürlich mit Vorsicht zu geniessen. Bei einer Stichprobe von 6 Leuten darf man natürlich streng genommen gar keine induktiven statistischen Aussagen machen.

Und wenn wir schon dabei sind, hier noch mein “Profil”:
- Ich sende im Durchschnitt 1 SMS pro Tag
- Ich erhalte/tätige im Durchschnitt je 1 Anruf mit Mobiltelefon und mit Festnetz pro Tag
- Ich benutze keinen IM (ich hasse es, es lenkt mich zu sehr ab!)
- Ich mache keine Fotos via Mobiltelefon, jedoch via Digicam (Casio Exilim –> SEHR zu empfehlen). Videos mach ich auch mit meiner Exilim (sehr gute Qualität).
- Mobiltelefon ist wichtig, aber nicht mein Zentrum (Zentrum ist immer noch der PC)
- Mein Palm ist mein Gehirn und mein mobiles Fotoalbum (und vermutlich wirds bald ein Treo werden, siehe das Thema Konvergenz weiter unten)
- Ich benutze Social Networks nicht sehr oft (am meisten benutze ich openBC zur professionellen Kontaktpflege; Rest ist Firlefanz)
- Ich würde am liebsten alles online kaufen, tue es aber noch nicht (ist aber nur eine Frage der Zeit, also der Gewohnheit)
- Ich höre keine Musik
- Ich besitze seit 6 Jahren keinen TV mehr
- Lokale Software ist für mich immer noch sehr wichtig (Office, Bildbearbeitung etc.)
- Ich benutze keinen Werbeblocker (ausser Popupblocker in Firefox); klicke aber sehr selten auf Bannerwerbung. Layerwerbung wird nicht beachtet.
- Mund-zu-Mund ist mir sehr wichtig (aufgrund Informationsüberflutung verlasse ich mich auf Empfehlungen von Freunden)
- Physische Medien (Bücher, Magazine) benutze ich oft
- Ich spiele nicht
- Ich liebe Online-Videos und bin überzeugt, dass ich mir bald meinen eigenen Channel zusammenstellen kann, der auf meine Interessen zugeschnitten ist (= modernes TV)
- Email ist mir sehr wichtig
- Wikipedia ist mir sehr wichtig (generell vertraue ich den Informationen)
- Konvergenz/Wireless ist wichtig. All-in-one Geräten gehört die Zukunft
- Ich benutze kein mobiles Internet (zu unbequem, zu teuer)

Fazit:
1. Auf das Geschäftsmodell “Werbung” würd ich mich nicht verlassen. Für gute Dienstleistungen/Produkte gibt es meines Erachtens immer eine gewisse willingness to pay. In der Werbewelt wird meiner Meinung nach nur noch “intelligente” Werbung funktionieren. Billige/untargetierte Anzeigen haben langfristig wohl keine Chance.
2. Mund-zu-Mund wird immer wichtiger (und vermutlich die Frage, wem man überhaupt vertrauen kann/soll)
3. Konvergenz/Wireless ist ein heisses Thema

Frage in die Runde:
Wie sieht Euer Medienverhalten aus? Was sind Eure Learnings? Ich freue mich auf alle Kommentare.

Updates:
1. Marktforscher aufgepasst: Bei Ayom und RealWWZ sind bereits mehrere Menschen meinem Beispiel gefolgt und haben ihr Verhalten offenbart.
2. Universitäten aufgepasst: Da könnte man ja glatt eine grösser angelegte Studie zum Thema machen. Fänd ich interessant.

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XING-Video: EveryXING new, EveryXING better

Seit kurzem ist das XING CEO-Video online. Ich finde es ausgezeichnet gemacht. Vor allem die Symbolik mit den gekreuzten Fingern könnte gewaltiges multikulturelles Potenzial haben. Ich sehe schon die XING-Events vor mir, wo alle zusammen in einem Kennenlern-Ritual die Finger kreuzen und XING schreien :-).

XING Video

Ich bin gespannt, was die openBC-Mitglieder (und vor allem die kritisch gestimmten) zum Video sagen werden.

Update
Nun hat XING auch Alexa erobert. Und auch der Reichweitengewinn von openBC ist deutlich spürbar:

Alexa Xing

Xing Alexa

PS: Das war vorläufig der letzte Beitrag zum Thema XING. Lasst uns mal ein paar Wochen Gras drüber wachsen.

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Film Startup.com: Die Lehren aus govWorks.com

kaleil

Wie beim Bubble-Beitrag geschrieben, hab ich den Startup.com Film bei Amazon bestellt. Ich habe den Film zwischenzeitlich zweimal geschaut, um ihn richtig zu verstehen. Beim ersten Durchlauf hab ich noch geglaubt, dies sei eine fiktive Pseudo-Dokumentation. Doch die Making-Of Story hat mich eines Besseren belehrt. GovWorks hat offenbar tatsächlich existiert, obwohl ich noch nie davon gehört habe (siehe Timeline des Unternehmens).

Kurzzusammenfassung:
- Idee: Mit eGovernment-Plattform und Börsengang innert Rekordzeit zum Milliardär werden und mit dem Dokumentarfilm Geschichte schreiben.
- Finanzierung: $60 Mio Venture Capital
- Mitarbeiter: Innert eines Jahres auf über 200 Leute gewachsen
- Konkurrenz: War schneller und besser
- Umsatz: Minimal –> VCs drehten nach Platzen der Blase Geldhahn zu
- Filmmaterial: Mehrere hundert Stunden Dokumentation während des Aufbauprozesses (mit Zustimmung der Gründer). Der Film sollte den “IPO” als Happy-End haben, endete letztendlich im Bubble 1.0 Crash ;-).

Learnings:
- Immer zuerst Prototypen erstellen und Prove-of-Concept bieten
- Das Geschäftsmodell sollte von der ersten Sekunde weg Umsatz generieren
- Aufnahme von Risikokapital nimmt viel Management-Ressourcen in Anspruch
- Gute Kontakte sind das A und O
- Business und Privates sollte man bestmöglichst trennen
- Das Management sollte eine klare Linie und eine klare Struktur haben (nicht jeder kann CEO sein)
- Das Entwickler-Team sollte gut ins Unternehmen integriert werden
- Ein Termin beim Präsidenten ist kein Garant für Erfolg ;-)

Weitere Links:
- Bei m-e-x.de gibts noch mehr Infos zum Film
- Govworks.com bei Archive.org

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Businessidee Made in Switzerland: Bierzapfanlage à la Pilatus

Kürzlich war ich im Rahmen einer “Goldenen Rundfahrt” auf dem Pilatus. Nach einer wunderbaren Schiffs- und Zahnradbahnfahrt kam ich oben an und genoss die wunderbare Aussicht auf den Vierwaldstädtersee

Oben angekommen erblickte ich mit Erstaunen (und Freude) eine Bierzapfanlage

Bierzapfanlage Pilatus


Natürlich musste ich die Anlage gleich selbst ausprobieren:

[flash]http://www.youtube.com/watch?v=FupaIVyiYNU[/flash]

Ich finde eine solche Anlage eine prima Sache. Sie macht (Männern) Freude, ist gutes Marketinginstrument für Eichhof und kurbelt den (Bier-)Umsatz auf dem Gipfel an.

Da kam ich doch gleich auf eine Idee, dass solche Anlagen doch auch in Städten im Sommer eine coole Sache wären (z.B. an Orten, wo sich Menschen treffen, an Flüssen oder Seen oder in Parks). Wenn jemand die Idee umsetzen will (und das nötige Kleingeld aufbringen kann um die ersten Anlagen aufzustellen), bitte melden :-).

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Maximaler Kundennutzen: VideoJug.com

20min hat mich auf eine geniale Anwendung des Video-Formats aufmerksam gemacht. Probleme des täglichen Lebens werden aufgegriffen und jeweils in einem kurzen Video erklärt.

z.B.
Wie faltet man ein Hemd richtig?

Wie isst man Sushi?
Wie wechselt man ein Rad?

Mehr Infos auf Techncrunch UK.

Theoretischer Hintergrund
(zitiert aus meinem Research-Paper über Website-Qualität)

Kundenorientierung
Kundenorientierung zählt zu einer der wichtigsten ökonomischen Anforderungen an eine Website. „Mit unzufriedenen Kunden ist kein Geld zu verdienen“, bringt es MEIER (2004, Kap. 3 S. 23) auf den Punkt. Um den Besuchern ein möglichst
positives Erlebnis zu ermöglichen, sollte man sie an die Hand nehmen und führen (Kent, 1999, S. 215).

Methodenvorschläge:
- Marktanalysen und klassische Marktforschung durchführen
- Benutzer nach Feedback befragen
- Kundenwünsche ernst nehmen
- Email-Anfragen innerhalb von 24 Stunden beantworten.

Erkennbare Mehrwerte
Eine Website, die den Besuchern keinen konkreten Mehrwert bietet, hat keine Existenzberechtigung. ZERDICK et al. (2001, S. 17) sehen das genauso: „Voraussetzung für den Erfolg bleibt (…) der Mehrwert in den Augen der Kunden.“

Methodenvorschläge:
- Klare Mehrwerte sicherstellen und kommunizieren.
- Fokussierung auf Kernkompetenzen und Nischen.

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Rückblick auf 1994

Witzige Berichterstattung aus dem Jahre 1994 über ein Phänomen namens “Inter-Net”:

[flash]http://youtube.com/watch?v=0YjRCYYuu4Q[/flash]

Kennt jemand vielleicht noch andere solche Berichterstattungen? Vielleicht über die Anfänge des E-Commerce? Ich finde es immer wieder interessant, ein wenig in der Geschichte herumzuschwelgen und zu sehen, aus welcher Perspektive damals die Dinge gesehen wurden. Ganz nach dem Motto “thinking out of the box”.

(via Fark)

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Jajah, LinkedIn und Co. an Startup Success 2006

Interessante Podiumsdiskussion mit Gründern von Jajah, LinkedIn, Photobucket, JotSpot und PNN moderiert von Guy Kawasaki:

[flash]http://video.google.com/videoplay?docid=2401538119328376288[/flash]

Highlights:

  1. Geschichte wie Jajah von Sequoia Capital finanziert wurde
  2. Beispiel eines Premium-Service von Jajah
  3. Interessante CNN-Studie: 19% der Amerikaner glauben sie seien unter den Top 1% Verdienern (und weitere 20% glauben, sie würden irgendwann unter den Top 1% Verdienern sein) [eine kritische Würdigung dieser Studie findet sich bei Andrew Eggers]

Fazit:
Besonders interessant fand ich Daniel Mattes von Jajah (seine Geschichten sind cool), Reid Hoffman von LinkedIn (er war früher bei PayPal dabei) und Joe Kraus von JotSpot (Gründer von Excite). Die Podiumsdiskussion war ganz interessant, die Fragen des Publikums kann man sich aber schenken. Von allen vorgestellten Unternehmen macht Jajah auf mich den besten Eindruck. Irgendwie spüre ich dort das gewisse “Etwas”, das ich bei den anderen nicht spüre. Über Jajah hab ich bereits bei Ayom geschrieben.

Update:
Obwohl mich Jajah offenbar nicht als Kunden haben will (trotz Schweizer IP wurde ich zu Hause als Slowake eingeordnet ohne dass man die Ländereinstellung ändern kann [hint 1: Ländereinstellung sollte änderbar sein] und trotz richtiger Ländererkennung im Büro wurde meine korrekt eingetippte Telefonnummer als falsch bezeichnet und mir die Registrierung verweigert [hint 2: Telefonnummerüberprüfung korrigieren]). Trotz zahlreicher Anmelde-Versuche hats irgendwie geklappt und ich bin nun begeisterter Jajah-Nutzer :-). Und aus Marketingsicht find ich das standardmässig aktivierte Feature “Automatisch Freunde einladen” sehr clever (obwohl es aus Benutzersicht mit der Zeit sicherlich nerven wird).

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Chuchichäschtli-Werbespot zu später Stunde

Ein Kollege und ich wollten gestern den ersten Video-Beitrag für Chuchichäschtli produzieren. Da uns keine guten Interview-Fragen eingefallen sind, haben wir kurzum einen kleinen Werbespot gedreht. Sorry für die schlechte Bildqualität, ich habe den Nachtmodus bei meiner neuen Kamera noch nicht gefunden :-).

[flash]http://sevenload.de/videos/LTzZWVX[/flash]

PS: Um eine gewisse Einzigartigkeit zu wahren werden auch zukünftige Video-Beiträge auf Schweizerdeutsch produziert. An die deutschen Kollegen: Ich hoffe Ihr versteht es wenigstens halbwegs ;-).

PPS: Wir waren hier am Chill am Rhy (sehr zu empfehlen, weil chillige Atmosphäre)

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Viral Marketing Seminar

Da Erfolgsstories im Web meistens (immer?) eine Viral Marketing Komponente haben, hier ein interessantes Referat von GoViral, über welches ich gerade gestolpert bin.

[flash]http://sevenload.de/videos/XzsTjTr[/flash]

Learnings:
- Man sollte nicht auf Stufe 1 der Pyramide starten, sondern auf Stufe 4 oder 5, also in der Mitte der Pyramide. D.h. auf die sogenannte Seeding-Phase sollte sehr starker Wert gelegt werden. Denn viele virale Kampagnen kommen nicht über Stufe 2 oder 3 der Pyramide hinaus.
- Seeding sollte man bei sogenannten Connection-Points vornehmen, also Orten wo sich Leute treffen, d.h. Blogs, Foren, Entertainment Websites etc.
- Virale Werbemittel sollten nicht als Werbemittel, sondern als redaktionelle Inhalte produziert werden, die man nahtlos in Connection-Points einbauen kann, ohne dass die Inhalte als Werbung aufgefasst werden (Glaubwürdigkeit ist wichtig)
- Um eine globale Verbreitung zu erreichen, sollte man in jedem grösseren Land die Connection-Points bearbeiten. Wenn man sich z.B. nur auf englischsprachige Connection-Points beschränkt, erreicht man die nicht englischsprachigen Länder mit grossen Wahrscheinlichkeit nicht (Goodyear hat einen Videoclip z.B. in 5 Ländern und 600 Connection-Points gesät)
- Der grösste Teil des Traffics kommt vom “long tail” und nicht vom “peak” zu Beginn
- Gute Kennzahlen bei viralen Kampagnen sind “cost per view” und “cost per engagement”

(via Site-9)

In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf das gute Grundlagenbuch von Sascha Langner hinweisen, welches ich bereits gelesen habe und sehr empfehlen kann.

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