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Yahoo-Headquarter bald in der Schweiz?

Mit diesem Gejodel müsste doch Yahoo den Sitz bald in ein Alpenland verlegen:

[flash]http://video.yahoo.com/video/play?vid=2a6da7a27cd603f00682c2e8f1ed0ea4.707583[/flash]

Ursprünge des Jodelns:

Die Ursprünge des Jodelns gehen auf vorhistorische Zeiten zurück: Jodelnd verständigten sich Hirten und Sammler, Waldarbeiter und Köhler. Nicht nur in den Alpen wurde von Alm zu Alm mit Almschrei (Almschroa) oder Juchzer (Juchetzer) kommuniziert, wurde das Vieh mit einem Jodler (Viehruf) angelockt.

(Quelle)

Zu der Schweiz würde Yahoo ganz gut passen. Jodler haben wir genug und statt des Ausrufezeichens im Logo könnte man auch ein Alphorn nehmen:

Das Alphorn ist ein Blasinstrument und gilt als Nationalsymbol der Schweiz.

(Quelle)

Alphorn

Und wenn Yahoo nicht freiwillig kommen will, gäbe es immer noch die Möglichkeit einer unfreundlichen Übernahme durch Schweizer Investoren :-). Denn ich finde, die Schweiz braucht dringend einen globalen Internetkonzern!

(via Yodel Anecdotal)

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Hitflip bald in der Schweiz?

Ich habe bei meinem Exsila-Posting geschrieben, dass eher nicht davon auszugehen ist, dass der Schweizer Markt eine hohe Priorität für Hitflip hat.

Doch die bereits registrierten und aktiven Domains sprechen eine andere Sprache. Wir wissen bereits, dass Hiflip bald in Österreich und UK starten will. Und wer auf hitflip.ch schaut, wird mit “[Hitflip] Bald auch in der Schweiz!” begrüsst. Nur weiss ich nicht, wie lange diese Platzhalter-Seite schon existiert und ob sie womöglich eine Reaktion auf den Start von Exsila ist. Vielleicht kann uns ja Andre aufklären :-).

Und wenn ich es mir recht überlege (und an die neuen Schweizer Investoren denke), würde ich mich sehr wundern, wenn Hitflip nicht bald in der Schweiz starten würde.

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Top 100 der Schweizer Startups

Das IFJ (Institut für Jungunternehmen) hat eine Rangliste der Top 100 Schweizer Startups. Zuoberst stehen die Firmen mit den meisten “Full-Time Equivalents” (Umrechnung auf Vollzeitstellen). Gelistet werden folgende Unternehmen:

Als Jungunternehmen bewertet werden Firmen, welche jünger sind als 10 Jahre, die nicht als Tochtergesellschaft aus einem Konzern entstanden sind und in der eine oder mehrere Personen das unternehmerische Risiko tragen.

Unternehmen aus Bereichen Internet/E-Commerce (Stand 4.9.2006):

Rang 32: 24translate (Gründung 2002, 70 Mitarbeiter, 7 Mio CHF Umsatz, bietet Übersetzungen)

Rang 42: ebookers.ch (Gründung 2000, 60 Mitarbeiter, Online-Reisebüro)

Rang 45: endoxon (Gründung 2000, 55 Mitarbeiter, liefert Daten u.a. an map.search.ch und Local.ch)

Rang 55: green.ch (Gründung 2001, 50 Mitarbeiter, Hosting und ISP)

Rang 71: TopJobs (Gründung 1997, 34 Mitarbeiter, Jobportal)

Rang 77: comparis.ch (Gründung 1996, 32 Mitarbeiter, Vergleichs-Portal)

Rang 91: jobs.ch (Gründung 1998, 26 Mitarbeiter, 9.5 Mio CHF Umsatz, Jobportal)

Mich wundert, warum getAbstract nicht in der Liste ist. Gemäss seinem Vortrag an der Start Summit 2006 hat getAbstract heruntergerechnet 50-60 Vollzeit-Mitarbeiter. Und da 3.5 Mio Menschen den Dienst kostenpflichtig nutzen, wird der Jahresumsatz vermutlich deutlich über 10 Mio CHF liegen. Aber vielleicht haben dies ja nicht nötig, in so einer Topliste zu stehen :-).

Auch vermisse ich ricardo.ch (gegründet als auktion24.ch). Wer fehlt sonst noch in der Liste?

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Neues Blogroll-Futter Made in Switzerland

William hat mich auf ein paar coole Blogs aufmerksam gemacht, die sich so wie Chuchichäschtli der Schweizer Unternehmer-Szene zuwenden und nun Teil meiner Blogroll sind:

  1. http://blog.inno-swiss.com
  2. http://swissventures.blogspot.com
  3. http://swisshightech.blogspot.com

Das zeigt wieder mal: Ich kenne mich in der Schweizer Blogosphäre einfach noch zu wenig aus :-). Weitere Tipps sind herzlich willkommen. Wäre doch schön, wenn wir uns untereinander ein bisschen besser vernetzen könnten.

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Impressionen vom 1. August (Nationalfeiertag)

Am 1. August war Schweizer Nationalfeiertag (siehe geschichtlicher Hintergrund). Nachfolgend einige Impressionen von den festlichen Aktivitäten, Höhenfeuern und Feuerwerken.

Feste wie folgendes gefallen mir persönlich gar nicht gut, aber sie gehören nun mal zur Schweiz ;-)

[flash]http://www.youtube.com/watch?v=pF2J307MA5I[/flash]

Das Feuerwerk ist der Höhepunkt der Aktivitäten. Es ist zwar jedes Jahr praktisch dasselbe (wie auch an Neujahr), doch zieht es dennoch jeweils beinahe die gesamte Schweiz in seinen Bann. Hier ein Ausschnitt aus Basel:

[flash]http://www.youtube.com/watch?v=FzSk3-CUylg[/flash]

Und natürlich gehörte zu diesem Tag auch ein passender Google Doodle auf google.ch dazu:
Google Doodle 2006

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Informationen über Schweizer Unternehmen

Es gibt diverse Datenbanken, wo man sich über Schweizer Unternehmen informieren kann. Nachfolgend eine kleine Auswahl der Wichtigsten.

1. Zefix:
Zefix ist der Zentrale Firmenindex der Schweiz. Hier sind alle juristischen Personen eingetragen, die im Handelsregister vertreten sind. Hier können u.a. Zweck, Kapitalverteilung und Auflistung unterschriftsberechtigter Personen nachgelesen werden. Beispiele:
Yahoo! Switzerland GmbH (ist übrigens in Liquidation)
Google Switzerland GmbH
eBay International AG
ricardo.ch AG

2. SHAB:
SHAB ist das Schweizerische Handelsamtsblatt, das offizielle und rechtlich verbindliche Publikationsorgan mit dem Zweck

Das Schweizerische Handelsamtsblatt (SHAB) dient der Veröffentlichung amtlicher Informationen und gesetzlich vorgeschriebener Bekanntmachungen sowie der Publikation von Unternehmensanzeigen und Mitteilungen zu Handel, Gewerbe und Industrie.
http://www.admin.ch/ch/d/sr/221_415/a1.html

Beim SHAB wird nicht nur über Handelsregister-Angelegenheiten, sondern u.a. auch über Konkurse und Bilanzen von Unternehmen berichtet.

3. Swissreg:
Swissreg ist die Datenbank des Eidgenössischen Instituts für Geistiges Eigentum (IGE) und informiert über Marken, Patente, Designs und geschützte Topographien.

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Unternehmertum in der Schweiz

Grosse und bekannte Unternehmen hat die Schweiz genug (UBS, Rolex, Swatch, Nestlé, Roche, Novartis, …). Doch manchmal darf man sich zurecht fragen: Was läuft eigentlich in punkto Unternehmertum in der Schweiz? Wenn wir ehrlich sind: Nicht allzu viel! Es gibt Businessplanwettbewerbe wie Venture oder De Vigier, Initiativen wie Venturelab, aber trotzdem will unter den jungen Leuten (nach meinem Eindruck) immer noch nicht wirklich Aufbruchstimmung aufkommen. Ist auch kein Wunder, denn an Hochschulen und Universitäten ist Unternehmertum ein Fremdwort. Während meines gesamten Wirtschaftsstudiums an der Uni Basel bin ich in regulären Vorlesungen nicht einmal auf Unternehmertum aufmerksam gemacht worden. Stets wird man auf die klassische Laufbahn bei Unternehmensberatungen oder Grossunternehmen getrimmt. Mir liegt diese “normale” Karriere nicht (obwohl ich weiss, dass man niemals “nie” sagen sollte – sagen wirs so, die normale Karriere ist der Plan B ;-). Es kommt mir vielmehr wie moderne Prostitution oder Skaverei vor – man verkauft sich, seine Seele, seine Ziele, Träume und Visionen einer grossen “Corporate Machine”. Das ist nicht mein Ding.

Den einzigen Kontakt mit Unternehmertum an der Uni hatte ich bei Venture Challenge, einem Semesterkurs, der von Venturelab organisiert und durchgeführt wird. Das war die wohl nützlichste Vorlesung meines gesamten Studiums. Dort lernt jeder Teilnehmer das ABC modernen Unternehmertums, und zwar von A-Z (von der Gründung bis zum Exit). Bleiben wir noch ein bisschen bei Venturelab, denn dies ist wohl die beste (kostenlose) Hilfe, die man derzeit als Schweizer Jungunternehmer erhalten kann. Es werden in der ganzen Schweiz regelmässige Venture apéros (Tipp: günstigen Rotwein kaufen) veranstaltet, die dem Networking dienen. Hat man bereits eine Businessidee, kann man einen Businessplan-Workshop namens Venture plan besuchen (haben wir gemacht, ist empfehlenswert!). Ist der Businessplan überzeugend, gehts mit Venture training in die nächste Runde, wo man kostenloses persönliches Coaching erhält. Ist auch diese Hürde geschafft, empfiehlt es sich, sich bei CTI Start-up zu bewerben (dies kann man auch unabhängig von Venturelab machen, ist wohl aber nur für bereits erfahrene Unternehmer empfehlenswert). Das Ziel von CTI Start-up ist es, das CTI-Label zu erhalten, welches von zahlreichen Business Angels und Venture Capitalists als Qualitätsmerkmal verstanden wird und die Kapitalaufnahme deutlich erleichert. Ein Beispiel eines Unternehmens mit CTI-Label ist Kaywa (Roger hat mir erzählt, dass er keine Venturelab-Programme besucht hat, es ist also auch ohne Venturelab möglich ;-). Beispiele von Startups, die bei Venturelab dabei waren sind z.B. Primecut oder Supertext.

Web 2.0 mässig läuft nach meinem Eindruck aber noch nicht allzuviel in der Schweiz. Kaywa hab ich schon erwähnt. Blog.ch ist ein schweizer Blog-Aggregator und map.search.ch ist eine echt coole Applikation, um die Schweiz zu entdecken (siehe auch die Sightseeings von Sandro). Aber ich bin überzeugt, dass das nicht alles ist, was die Schweiz zu bieten hat :-). Ich halte Euch auf dem Laufenden…

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Chuchichäschtli goes live

Willkommen bei Chuchichäschtli, dem Blog über Unternehmertum, E-Commerce und vielem mehr – natürlich stets nach dem Motto “Made in Switzerland” (obwohl ich jetzt schon fürchte, nicht immer diesem Motto nachkommen zu können, da es einfach zu viele tolle Sachen gibt, die ausserhalb der Schweiz geschehen). Was uns Schweizer natürlich besonders stolz macht: Das World Wide Web ist “Made in Switzerland” – es wurde 1989 von Tim Berners-Lee am CERN in Genf entwickelt. Chuchichäschtli hofft natürlich auf zahlreiche weitere Innovationen dieser Art :-). Und um noch ein wenig auf das Thema Schweiz einzustimmen: Die Schweiz ist das Land mit dem zweitbesten Image der Welt (nach Grossbritannien). Darauf darf unser kleines Land doch mächtig stolz sein. Aber genug der Worte. Lasst uns die Geburt von Chuchichäschtli feiern – hurra!

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