See also our Press Release (pimped by Supertext ;-)
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As I just wrote at Gründerszene, Supertext AG recently raised their first round of financing:
Gestern Abend an einer Geburtstagsparty hat mir Rinaldo Dieziger das OK für die Veröffentlichung gegeben (um ehrlich zu sein weiss ich dies schon eine ganze Weile
, dass die Supertext AG ihre erste Finanzierungsrunde abgeschlossen hat. Der letzte Handelsregister-Eintrag verrät, dass es sich auch hier (wie bei Exsila schon) um Beat Schillig von der IFJ Institut für Jungunternehmen AG handelt und die Supertexter offenbar 40% ihres Unternehmens abgegeben haben. Supertext ist eine Textagentur, welche Tuning oder Kreation von Texten anbietet. Das Unternehmen arbeitet mit über 100 professionellen Textern zusammen. Die Jungs bloggen im Superblog.

"It’s boring listening to the notary. I want to GET OUT and EXPLORE the world!"

"Why not taking a TRIP to Zurich?"

"Pit stop at Starbucks."

"On the way to SF Start up party. Getting excited!!!"

"Hello Google."

"Dominik fell in love with me so much that he wants to bite my ear. I love you too, buddy!"

"Rinaldo thinks that I make him look really cool."

"Meeting so many new people makes me thirsty. Taking a sip out of Rouven’s glass. Mhhh."

"Pitching trigami to the audience. Dudes, you should have hired me earlier!!!"

"Off to the PARTYYYY. Cya guys…"
Yesterday I met the guys from Supertext in the Technopark Zurich, the probably most famous and best business incubating building in Switzerland.

As you can see, we had good fun :-).
Learnings about the Technopark:
#1: It’s probably the best place where you want to start your business
#2: It’s quite expensive (about 1000-1500 CHF per month for a small office). Tip: Subleasing is cheaper! Many companies have more space than they need.
#3: The furniture problem is solved. You just bring your laptop and start building your business. Alternative: You spend 2 weeks with Ikea and OBI (like we did).
#4: The eating problem is solved. There is a canteen and a bar inhouse. Alternative: Pizza, sandwiches and Kebab for the rest of your life (like we do)
#5: You have a great postal address!
#6: You have a receptionist!
#7: You have great people (entrepreneurs, investors, coaches) around you all the time.
Why the heck isn’t there a Technopark in Basel? Basel, are you sleeping? Wake up! Now!
Ich habe Rinaldo und Supertext bereits in einer sehr frühen Phase der Gründung im Juni 2005 an einem Gründer-Workshop getroffen und war begeistert von der Idee (wir hätten uns mit Small-n-Tall ehrlich gesagt sogar vorstellen können uns am Projekt zu beteiligen).
Die Supertext GmbH gibt es seit dem 7.10.2005 und die Website ging im Februar 2006 live.
Rinaldo wurde kürzlich von CASH TV interviewt. Gemäss dem Interview konnte Supertext bereits die Zusagen von zwei Investoren gewinnen (die Deals sollen bis Ende Jahr vollendet sein). Ausserdem sei das Ziel, den Service in 5 Jahren möglichst zu verkaufen (entweder an eine andere Firma oder an Börsenanleger ;-).
Vorher/Nachher-Musterbeispiele gibt es hier
Fazit: Da könnte etwas Grösseres entstehen! Die Idee ist frisch und die Umsetzung ist sehr cool.
Grosse und bekannte Unternehmen hat die Schweiz genug (UBS, Rolex, Swatch, Nestlé, Roche, Novartis, …). Doch manchmal darf man sich zurecht fragen: Was läuft eigentlich in punkto Unternehmertum in der Schweiz? Wenn wir ehrlich sind: Nicht allzu viel! Es gibt Businessplanwettbewerbe wie Venture oder De Vigier, Initiativen wie Venturelab, aber trotzdem will unter den jungen Leuten (nach meinem Eindruck) immer noch nicht wirklich Aufbruchstimmung aufkommen. Ist auch kein Wunder, denn an Hochschulen und Universitäten ist Unternehmertum ein Fremdwort. Während meines gesamten Wirtschaftsstudiums an der Uni Basel bin ich in regulären Vorlesungen nicht einmal auf Unternehmertum aufmerksam gemacht worden. Stets wird man auf die klassische Laufbahn bei Unternehmensberatungen oder Grossunternehmen getrimmt. Mir liegt diese “normale” Karriere nicht (obwohl ich weiss, dass man niemals “nie” sagen sollte – sagen wirs so, die normale Karriere ist der Plan B ;-). Es kommt mir vielmehr wie moderne Prostitution oder Skaverei vor – man verkauft sich, seine Seele, seine Ziele, Träume und Visionen einer grossen “Corporate Machine”. Das ist nicht mein Ding.
Den einzigen Kontakt mit Unternehmertum an der Uni hatte ich bei Venture Challenge, einem Semesterkurs, der von Venturelab organisiert und durchgeführt wird. Das war die wohl nützlichste Vorlesung meines gesamten Studiums. Dort lernt jeder Teilnehmer das ABC modernen Unternehmertums, und zwar von A-Z (von der Gründung bis zum Exit). Bleiben wir noch ein bisschen bei Venturelab, denn dies ist wohl die beste (kostenlose) Hilfe, die man derzeit als Schweizer Jungunternehmer erhalten kann. Es werden in der ganzen Schweiz regelmässige Venture apéros (Tipp: günstigen Rotwein kaufen) veranstaltet, die dem Networking dienen. Hat man bereits eine Businessidee, kann man einen Businessplan-Workshop namens Venture plan besuchen (haben wir gemacht, ist empfehlenswert!). Ist der Businessplan überzeugend, gehts mit Venture training in die nächste Runde, wo man kostenloses persönliches Coaching erhält. Ist auch diese Hürde geschafft, empfiehlt es sich, sich bei CTI Start-up zu bewerben (dies kann man auch unabhängig von Venturelab machen, ist wohl aber nur für bereits erfahrene Unternehmer empfehlenswert). Das Ziel von CTI Start-up ist es, das CTI-Label zu erhalten, welches von zahlreichen Business Angels und Venture Capitalists als Qualitätsmerkmal verstanden wird und die Kapitalaufnahme deutlich erleichert. Ein Beispiel eines Unternehmens mit CTI-Label ist Kaywa (Roger hat mir erzählt, dass er keine Venturelab-Programme besucht hat, es ist also auch ohne Venturelab möglich ;-). Beispiele von Startups, die bei Venturelab dabei waren sind z.B. Primecut oder Supertext.
Web 2.0 mässig läuft nach meinem Eindruck aber noch nicht allzuviel in der Schweiz. Kaywa hab ich schon erwähnt. Blog.ch ist ein schweizer Blog-Aggregator und map.search.ch ist eine echt coole Applikation, um die Schweiz zu entdecken (siehe auch die Sightseeings von Sandro). Aber ich bin überzeugt, dass das nicht alles ist, was die Schweiz zu bieten hat :-). Ich halte Euch auf dem Laufenden…