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Off to Boston (Venture Leaders)

Babson College

Tomorrow (ehm… today) I’m flying to Boston for the 10-day Venture Leaders trip (see also news.ch). I’m very happy to have this opportunity representing Trigami during this unique journey.

We will be 20 Swiss Entrepreneurs exploring the East Coast “Silicon Valley” (e.g. Paul from Doodle, Vincent from Prediggo, Chris from Dybuster etc.).

The schedule will be pretty tight:
- A 4-day “micro-MBA” at Babson College
- Several pitching sessions/competitions
- Countless networking events
- Company visits (e.g. Y Combinator –> I’m looking VERY forward meeting Jessica Livingston, the author of the awsome book Founders at Work in person – probably I’ll also get my beloved copy signed ;-)

Boston, here we come!

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Podcast with Jean-Pierre Vuilleumier

Dominik and Will did another entrepreneurship-podcast. This one with the finance-expert of the Swiss startup scene, Jean-Pierre Vuilleumier, a guy with an unpronouncable name who calls himself "VUI" from time to time because of that :-).

Download the MP3

Learnings:
#1: Getting funded is labor-intensive and can take quite some time (6-12 months)
#2: CTI Invest can save you time during the funding process
#3: Be opportunistic! If a great deal shows up, take it!
#4: A personal introduction to an investor is key. Don’t send e-mails to strangers. Get referred personally. A good starting point to get a referal is venturelab.
#5: Cash is king and liquidity is oxygen.
#6: The businessmodel is key. Answer this question: Who pays how much for what and why?
#7: Remember Guy Kawasaki: Make this world a better place!

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Podcast mit Daniel Graf (kyte.tv)

Dominik hat am 25.12.2006 Daniel Graf interviewt.

Teil 1 des Podcasts downloaden (MP3, 17 MB, 37 Min)

Learnings:
- Die Musik spielt nicht in der Schweiz, sondern draussen in der grossen weiten Welt (d.h. think global)
- Ein paar Jahre in einem grossen Konzern (z.B. Philips) zu arbeiten schadet nicht
- Daniel Graf wollte kein VC-Geld. Grund: Die Verwässerung sei zu gross. Trotzdem hat er sich mit Howard Hartenbaum (founding investor von Skype) getroffen, hat aber von Anfang an gesagt, dass er kein Interesse an Venture Capital hat, sondern nur Feedback will. Howard hat in eine Woche später gebeten, nochmals vorbeizukommen. Dann ging alles ganz schnell und Draper Fisher Jurvetson und das ganze Skype Founder-Team hat ein paar Wochen später investiert :-). Auch sitzen im Verwaltungsrat dieselben Leute wie bei der Gründung von Skype.
- Die Series A Summe belief sich auf $2.25 Mio.
- Der Haupterfolgsgrund scheint die enorme Erfahrung und das Netzwerk des Gründerteams zu sein (seit 1999 beschäftigen sie sich intensiv mit dem Thema Konvergenz von Internet, Musik und TV).

(via inno-swiss.com)

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Fernsehkanal für jedermann via kyte.tv

Dominik hat mich per E-Mail schon vor einigen Tagen vorgewarnt. Jetzt ist es offiziell: Der inno-swiss Blog berichtet als erster Blog weltexklusiv über kyte.tv, dem "next big investment" von Skype-Gründer Niklas Zennström.

kyte gives you the power of your own broadcast network.
You create channels that can be viewed live on the web or on your mobile phone with kyte Mobile.

Quelle: kyte.tv

Die Fakten sprechen für sich:
1. Hinter kyte steht der Lead-Investor Draper Fisher Jurvetson.
2. Dominik und Venturelab haben den Businessplan für kyte geschrieben, der eingeschlagen hat wie eine Bombe (siehe Punkt 1).

Ein Preview von kyte gibt es bei SwissStartups.com.

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Learnings vom gestrigen Venture Apéro

Das gestrige Venture Apéro Referat in Basel war das Beste, das ich seit langem gehört habe. Dr. Patrick Schünemann hat über seine zahlreichen Gründungen (und Verkäufe) gesprochen.

Meine Learnings:
- Man sollte immer offen, ehrlich und frühzeitig kommunizieren. Das sei vor allem bei Nachfolgeregelungen wichtig.
- Herr Schünemann ist Spezialist für die Entwicklung von Firmen von der Roh-Idee bis zu einem Umsatz von 4-10 Mio CHF. Er denkt sehr früh über einen Verkauf nach und verkauft in der Regel auch, sobald diese Umsatzgrösse erreicht ist.
- Bevor er gründet, überlegt er sich, wie er mit dieser Firma die erste Million Umsatz erreichen kann (und zwar konkret). Sobald er gründet, will er innerhalb der ersten 6 Monate 500’000 CHF Umsatz erreichen.
- Das Schreiben von Businessplänen ist generell Zeitverschwendung. Man sollte lieber Umsatz erwirtschaften und nicht Businesspläne schreiben.
- Man sollte im Optimalfall eine AG mit einem Mindestkapital von 300’000 CHF gründen. Davon 100’000 CHF Aktienkapital und 200’000 CHF Partizipationsscheine (die er an Privatleute in kleinen Tranchen verkauft). Oft kauft er die Partizipationsscheine mittels Rückkaufrecht mit einem Zins von 10-20% zurück.
- Unternehmer sein heisst, etwas zu unternehmen.
- Timing der Gründung ist wichtig. Grundsatz: Der erste scheitert, der zweite wird berühmt und der dritte wird reich :-)
- Eine hohe Marge ist wichtig: Bei Dienstleistungen 40%, bei Produkten 60-90%. Alles andere lohnt sich nicht.
- Bei Nachfolgesituationen sollte man nicht einfach wegrennen, sondern die Nachfolge proaktiv planen.
- Er schaut, dass seine Unternehmen immer profitabel sind und dass er tiefe Fixkosten hat. Grundsatz: Klein anfangen, testen und stetig wachsen.
- Wichtig: Wenns nicht funktioniert: ABBRUCH (das braucht Mut!). Abbruch heisst: Firma jemandem abgeben (Nachfolgeplanung) oder verkaufen. Liquidation sollte ein Ausnahmefall bleiben.
- Wenn Businesspläne nötig sind, sich so kurz wie möglich halten. Besser eine kurze Management-Summary oder eine Kurzpräsentation als 30 Seiten Text.
- Investoren bedeuten hohen bürokratischen Aufwand. Man sollte sich gut überlegen, ob man diesen Weg gehen will.

Fazit:
Venture Apéros können sich sehr lohnen :-).

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SF Startup: Jetzt wirds ernst

Gestern war Anmeldeschluss für SF Start Up und gemäss dem kürzlichen Newsletter haben sich über 700 Projekte (Update: 937) angemeldet, die nun alle von venturelab geprüft werden. Die 100 besten Bewerber werden ihre Idee im Januar während zwei Präsentationsrunden einer Jury und erfahrenen Unternehmerpersönlichkeiten vorstellen. Wiederum die 10 besten dieser Phase erhalten ein intensives Coaching und die Chance, ihre Idee vor potentiellen Kapitalgebern präsentieren zu können.

Wir haben uns mit dem trigami-Projekt beworben und sind sehr gespannt, ob wir es in die nächste Runde schaffen und ob wir eine Chance gegen patentierte ETH-Erfindungen und Projekte ähnlichen Kalibers haben.

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Venture Ideas in Basel (Dienstag, 21.11.2006)

Venturelab

Event-Tipp für Basler:
“venture ideas” @ Biozentrum Universität Basel am Dienstag, 21.11.2006

Der Anmeldetermin ist zwar abgelaufen, Kurzentschlossene dürfen trotzdem vorbeikommen (im Zweifelsfall einfach eine Mail an Dominik Tarolli schreiben).

Update 21.11.2006:
Ich war natürlich auch am Start. Der Abend war sehr Biotech geprägt (kein Wunder, denn wir waren ja auch im Biozentrum), aber sehr interessant. Ich konnte einige Learnings ableiten und einige sehr interessante Leute kennenlernen.

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Venturelab-Interview mit Guy Kawasaki

Sehr interessantes Podcast-Interview (Direktdownload) von Venturelab-Dominik (ergänzt von Venturelab-William) mit Guy Kawasaki.

Dominik und Guy

Learnings des Interviews:
- Guy war einmal am WEF in Davos und hat es sehr gemocht (auch das Ski-Fahren)
- Er kennt kein Schweizer Start-up (auch kein Französisches, Deutsches, Italienisches oder Spanisches). Er ist sehr Silicon Valley fokussiert
- Er mag Start-ups, die die Welt verändern möchten. Die Welt zu verändern sei auch der schönste Teil des Unternehmer-Daseins
- Sein Leben ist bisher sehr glücklich verlaufen. Aber wie jeder hatte auch Guy seine melancholischen Phasen. Eine richtig dicke Krise hatte er aber offenbar nie
- Die glücklichsten Tage seines Lebens: 1. Der Tag, an dem er seine Frau kennengelernt hat, 2. Der Tag, an dem sein erstes Kind geboren wurde, 3. Der Tag, an dem sein zweites Kind geboren wurde, 4. Der Tag, an dem er sein erstes Adoptivkind abgeholt hat, 5. Der Tag, an dem er sein zweites Adoptivkind abgeholt hat. Wenn das mal keine eindeutige Message ist!
- Was kann die Schweiz vom Silicon Valley lernen? Was ist das Erfolgsgeheimnis des Silicon Valley? Guy sagt zwei Worte: Zufall und Glück. Aber auch Stanford sei sehr wichtig gewesen. Guys Rat: Will man in der Schweiz ein Valley starten, sollte eine Technische Hochschule ein erstes Zentrum sein. Hallo ETH :-).
- Wenn Guy König der Schweiz wäre und undendlich Geld hätte, würde er folgendes tun: Er würde die besten Professoren der Welt von Stanford, MIT, Carnegie Mellon abwerben (z.B. mit Salärverdoppelung) und an ebendiese Valley-Hochschule (d.h. ETH) holen. Diese Professoren ziehen Top-Studenten an, und diese Top-Studenten gründen dann innovative Firmen.
- Guy bloggt erst seit Anfang 2006 (und war in sehr kurzer Zeit Technorati Top-100), hat aber noch nie einen Podcast veröffentlicht. Podcasts sind zu aufwendig zu editieren. Guy kann sich schriftlich besser ausdrücken als mündlich (das geht mir im übrigen genauso).
- Guy präferiert Elevater Pitches gegenüber Business-Plänen. Letztere seien nicht allzuviel wert.
- Guy ist kein grosser Fan des Labels Web 2.0. Vieles sei heisse Luft. Begründung: Die Kunden möchten keine Web 2.0 Applikationen per se, sondern möchten ihre Bedürfnisse befriedigen. Die Bedürfnisse sind das Zentrum, nicht Web 2.0.
- Unternehmer sollten sich nicht zu stark auf den Begriff Web 2.0 konzentrieren. Dies sei ziemlich einfallslos.

Learnings des Silicon Valley Trips von Dominik:
- In den USA zählt der Erfolg. Mit guten Resultaten kann man schnell wachsen und schnell bekannt werden.

Weitere Learnings von Dominik

PS: Der Podcast ist eingeschlagen wie eine Bombe

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Unternehmertum in der Schweiz

Grosse und bekannte Unternehmen hat die Schweiz genug (UBS, Rolex, Swatch, Nestlé, Roche, Novartis, …). Doch manchmal darf man sich zurecht fragen: Was läuft eigentlich in punkto Unternehmertum in der Schweiz? Wenn wir ehrlich sind: Nicht allzu viel! Es gibt Businessplanwettbewerbe wie Venture oder De Vigier, Initiativen wie Venturelab, aber trotzdem will unter den jungen Leuten (nach meinem Eindruck) immer noch nicht wirklich Aufbruchstimmung aufkommen. Ist auch kein Wunder, denn an Hochschulen und Universitäten ist Unternehmertum ein Fremdwort. Während meines gesamten Wirtschaftsstudiums an der Uni Basel bin ich in regulären Vorlesungen nicht einmal auf Unternehmertum aufmerksam gemacht worden. Stets wird man auf die klassische Laufbahn bei Unternehmensberatungen oder Grossunternehmen getrimmt. Mir liegt diese “normale” Karriere nicht (obwohl ich weiss, dass man niemals “nie” sagen sollte – sagen wirs so, die normale Karriere ist der Plan B ;-). Es kommt mir vielmehr wie moderne Prostitution oder Skaverei vor – man verkauft sich, seine Seele, seine Ziele, Träume und Visionen einer grossen “Corporate Machine”. Das ist nicht mein Ding.

Den einzigen Kontakt mit Unternehmertum an der Uni hatte ich bei Venture Challenge, einem Semesterkurs, der von Venturelab organisiert und durchgeführt wird. Das war die wohl nützlichste Vorlesung meines gesamten Studiums. Dort lernt jeder Teilnehmer das ABC modernen Unternehmertums, und zwar von A-Z (von der Gründung bis zum Exit). Bleiben wir noch ein bisschen bei Venturelab, denn dies ist wohl die beste (kostenlose) Hilfe, die man derzeit als Schweizer Jungunternehmer erhalten kann. Es werden in der ganzen Schweiz regelmässige Venture apéros (Tipp: günstigen Rotwein kaufen) veranstaltet, die dem Networking dienen. Hat man bereits eine Businessidee, kann man einen Businessplan-Workshop namens Venture plan besuchen (haben wir gemacht, ist empfehlenswert!). Ist der Businessplan überzeugend, gehts mit Venture training in die nächste Runde, wo man kostenloses persönliches Coaching erhält. Ist auch diese Hürde geschafft, empfiehlt es sich, sich bei CTI Start-up zu bewerben (dies kann man auch unabhängig von Venturelab machen, ist wohl aber nur für bereits erfahrene Unternehmer empfehlenswert). Das Ziel von CTI Start-up ist es, das CTI-Label zu erhalten, welches von zahlreichen Business Angels und Venture Capitalists als Qualitätsmerkmal verstanden wird und die Kapitalaufnahme deutlich erleichert. Ein Beispiel eines Unternehmens mit CTI-Label ist Kaywa (Roger hat mir erzählt, dass er keine Venturelab-Programme besucht hat, es ist also auch ohne Venturelab möglich ;-). Beispiele von Startups, die bei Venturelab dabei waren sind z.B. Primecut oder Supertext.

Web 2.0 mässig läuft nach meinem Eindruck aber noch nicht allzuviel in der Schweiz. Kaywa hab ich schon erwähnt. Blog.ch ist ein schweizer Blog-Aggregator und map.search.ch ist eine echt coole Applikation, um die Schweiz zu entdecken (siehe auch die Sightseeings von Sandro). Aber ich bin überzeugt, dass das nicht alles ist, was die Schweiz zu bieten hat :-). Ich halte Euch auf dem Laufenden…

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